Was müssen Sie bei der Entwurfsplanung beim Thema Ablauftechnik besonders beachten? Wir haben die wichtigsten Infos für Sie zusammengestellt.

Einbaumöglichkeiten von Abläufen und Rinnen

Es gibt viele verschiedene Arten von Abläufen: Das jeweilige Einsatzgebiet hat großen Einfluss auf die Produktauswahl.
Einbaumöglichkeiten von Abläufen und Rinnen
Ablauf im Erdreich
Ablauf in der Bodenplatte
Ablauf in der Decke

Beispiele für den Einbau von Ablauftechnik

Wie können unterschiedliche Einbausituationen von Ablauftechnik gelöst werden? Wir zeigen es Ihnen.
Gleich herunterladen:

Worauf sollten Sie bei der Planung von Ablauftechnik achten?

Meistern Sie planerische Herausforderungen mit den Tipps unseres KESSEL-Experten.
Andreas Molitor
Leiter Kundenentwicklung
Tipp 1: Sperrwasserhöhe einhalten
Abläufe müssen außer im Privatbereich immer eine Sperrwasserhöhe von mindestens 50 mm besitzen.

Die Installation von Bodenabläufen ist – insbesondere bei Sanierungen – häufig etwas knifflig. Doch falsche Kompromisse sind hier fehl am Platz: Achten Sie deshalb darauf, dass Abläufe immer eine Sperrwasserhöhe von mindestens 50 mm einhalten. Im Idealfall wird der Ablaufkörper dazu direkt in die Bodenplatte eingesetzt, um später Probleme mit der Bodenaufbauhöhe zu vermeiden. In der Sanierung kann dies oft nicht erreicht werden. Hier hilft der KESSEL-Badablauf Der Ultraflache mit der flachsten Aufbauhöhe am Markt und seiner innovativen Geruchssperre Megastop.

Darauf kommt es an: die unterschiedlichen Parameter.

Damit die volle Funktionalität der Duschrinne oder des Ablaufs gewährleistet ist, gelten wichtige Auswahlkriterien. Relevant sind dabei Anschlussdimension, Auslaufrichtung und die Ablaufleistung. 

Bei KESSEL finden Sie modulare Abläufe im Baukastensystem: Die Bad- und Objektabläufe haben einen Grundkörper mit einem Durchmesser von 125 mm und gehören somit zum KESSEL-Baukastensystem 125. Diese gibt es in den Anschlussdimensionen DN 50 bis DN 100. Im Bereich Außenentwässerung bieten unsere Abläufe mit einem Grundkörper von 200 mm bis 400 mm Durchmesser mehr Platz für höhere Ablaufleistung und Schmutz. Diese gibt es mit Anschlüssen von DN 100 bis DN 150. 
 
Innerhalb des jeweiligen Baukastensystems können Sie Ihren gewünschten Ablauf dann genau nach Bedingungen am Einbauort planen. Nutzen Sie hierfür schnell und einfach unseren Planungsassistenten SmartSelect für Abläufe.

Der Bodenbelag ist entscheidend für die Produktauswahl.

Warum ist es so wichtig, den Bodenbelag bereits frühzeitig zu definieren? Es gibt unterschiedliche Arten von Bodenbelägen in unterschiedlichen Stärken ebenso wie Varianten von Bodenbeschichtungen: Nur wenn Sie wissen, wie der Boden am Ende aussehen wird, können Sie sich für das passende Aufsatzstück entscheiden.

Bodenabläufe müssen vorschriftsmäßig gesichert werden.

Bodenabläufe können im Brandfall zum Risikofaktor werden: Über sie können sich Feuer, Rauch und toxische Gase von Raum zu Raum weiter ausbreiten. Deshalb schreiben die Bauordnungen der Länder vorbeugende Brandschutzmaßnahmen im Bereich der Ablauftechnik vor. Informieren Sie sich darum im Vorfeld über die geltenden Anforderungen an den Brandschutz.

In öffentlichen und gewerblichen Gebäuden sind Rutschhemmklassen zu beachten.

Ob Öle oder Fette in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb oder Wasser auf begeh- oder befahrbaren Bodenbelägen: Gleitfördernde Stoffe führen zu einer erhöhten Rutschgefahr. Um Unfällen in öffentlichen oder gewerblichen Gebäuden vorzubeugen, müssen dort Roste verbaut werden, die der jeweiligen Rutschhemmklassen entsprechen.

Ein Fall für Dünnbettaufsatzstücke und Aufsatzstücke mit Klebeflansch.

Ob Dusche, Waschküche oder Keller: In allen Räumen, in denen eine Abdichtung auf den Estrich kommen soll, müssen Dünnbettaufsatzstücke oder Aufsatzstücke mit einem Klebeflansch eingesetzt werden. Nur damit kann der weiterausführende Verarbeiter seine Abdichtung fachgerecht nach der jeweiligen Wassereinwirkungsklasse ansetzen.

Je nach Bodenplatte können weitere Abdichtungen erforderlich sein.

Viele Gebäude und Bauteile kommen regelmäßig in Kontakt mit Feuchtigkeit – das kann im Außenbereich (z. B. Balkon) ebenso wie im Inneren in Nassräumen wie dem Bad sein. Anstehende Feuchtigkeit kann in die Bauteile eindringen und sie schädigen. Insbesondere bei der Abdichtung von Rinnen und Abläufen ist deshalb auf eine sorgfältige Abdichtung zu achten. So kann eine zusätzliche Abdichtung auf der Bodenplatte, in einer Zwischenebene im Bodenaufbau oder bei einer weißen Wanne auch im Beton erforderlich sein.

weitere Tipps

Ablauftechnik planen

Schneller ans Ziel mit Musterplanung und 3D-Modell

Wie kann eine gut durchdachte ablauftechnische Entwässerungslösung aussehen? Wir zeigen es Ihnen anhand einer konkreten Musterplanung inklusive 3D-Modell.

Gleich herunterladen:

Produktübersicht Ablauftechnik

Badabläufe und Duschrinnen, Kellerabläufe, Bodenabläufe für drinnen und draußen: Verschaffen Sie sich einen Überblick über das gesamte KESSEL-Sortiment im Bereich Ablauftechnik.

Jetzt Ablauftechnik auslegen

Konfigurieren Sie ganz einfach die geeignete Ablauftechnik für Ihr Objekt mit dem Planungsassistenten SmartSelect.

Weiterbildungen zum Thema Ablauftechnik

Praxisnah aufbereitetes Wissen rund um das Thema Ablauftechnik: Finden Sie hier Ihr Seminar.

Angefangen vom Grundwissen über Entwässerungstechnik an bis hin zu spezifischem Fachwissen über Ablauftechnik, Rückstauschutz & Co.: Werden Sie in drei Tagen zur qualifizierten Fachkraft.

Zum Seminar

Was macht brandgeschützte Bodenabläufe aus? Wie plant man eine Gebäudeentwässerung rückstausicher? Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Entwässerung eines Objekts möglichst effizient planen – inklusive unserem Auslegungstool SmartSelect.

Zum Seminar
Zum gesamten Angebot

Für Sie da: das KESSEL-Planungsteam

Die Profis für Entwässerungslösungen

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen weiter – ob per Telefon oder E-Mail.
Planungspartner Finden Sie Ihren KESSEL-Experten vor Ort.